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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 14.01.2011:

Veruntreungsaffäre: Eine politische und finanzielle Tragödie

Marburg. Zu der Veruntreuungsaffäre im Marburger Rathaus, bei der ein Verwaltungsbeamter über 650.000 € unterschlagen hat, äußert sich der FDP-Kandidat um das Amt des Marburger Oberbürgermeisters Jörg Behlen wie folgt:

“Eine Veruntreuung über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren offenbart einen Missstand in der Organisation der Stadtverwaltung. Der Abwägungsprozess zwischen den sensiblen Persönlichkeitsdaten der Mitarbeiter und einer erfolgreichen Kostenkontrolle ist fehlgeschlagen. ‘Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser’  – so sagt es eine Volksweisheit. Die Stadtverwaltung verfügt über vertrauenswürdige und verschwiegene Mitarbeiter. Es hätte kein Problem sein dürfen, einen zweiten Mitarbeiter mit einer detaillierten Kontrolle zu beauftragen.”

Auch stelle sich laut Behlen die Frage nach der politischen Verantwortung: “Egon Vaupel stellt sich als besorgten und erfolgreichen Kämmerer dar - dieser schwere Untreuefall beschädigt das Vertrauen in die Stadtverwaltung und die politische Führung der Stadt. Jeder Marburger Bürger erwartet, dass seine Steuern und Abgaben nach Recht und Gesetz verwaltet und ausgegeben werden. Auch wenn die Vorgänge schon vor der Amtszeit Vaupels als OB begonnen haben - man darf nicht vergessen, dass er schon seit 1997 Bürgermeister dieser Stadt ist. Der Oberbürgermeister verliert mit diesem Skandal seine Kernkompetenz in finanzpolitischen Fragen.”

Torsten Sawalies, Spitzenkandidat auf der FDP-Liste fürs Stadtparlament stellt die Argumente Vaupels in Frage, welcher dieser in der OP vom 13. Januar als Entschuldigung anführte: “Datenschutz ist für uns Liberale ein hohes Gut, ein Vier-Augen-Prinzips ist jedoch bei öffentlichen Geldern zwingend notwendig. Die sofortige Übertragung der Beihilfeabrechnung auf die Kommunale Versorgungskasse Kassel ist ein Schnellschuss, um von dem vollständigen Versagen der internen Kontrolle abzulenken. Entweder die externe Lösung ist günstiger für die Stadt Marburg, dann hätte dies bereits vor Jahren getan werden müssen. Oder es ist teurer, dann würde eine funktionierende Kostenkontrolle der Stadtverwaltung vollkommen genügen.”

Bei Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Jörg Behlen (0176 2083 6030) E-Mail: j.behlen@dima-solutions.de
Torsten Sawalies (0176 2094 1784) E-Mail: Torsten_Sawalies@gmx.de